„Bremen im Spiegel der Zeit“

Bremen im Spiegel der Zeit Hanseatische Größe und norddeutsche Bescheidenheit, mittelalterliches Erbe neben Standorten der Raumfahrttechnik – das ist Bremen, die traditionsreiche Metropole im Nordwesten. Als Hafen-, Werften- und Handelsstadt, als Autostadt, Universitätsstadt, Bier-, Kaffee- oder Schokoladenstadt, Stadt der Weserrenaissance und Heimat der Stadtmusikanten oder des Fußball-Erstligisten Werder Bremen, als Einkaufs-, Wissenschafts-, Kunst- und Theaterstadt wäre die zehnt­größte ­Kommune Deutschlands jeweils nur unzureichend beschrieben. Bremen ist all das zusammen und noch viel mehr.

Der opulent gestaltete Text-/Bildband „Bremen im Spiegel der Zeit“ erzählt Bremens fast 2000-jährige Erfolgsge­schichte in pointierten Essays und zahlreichen bedeutsamen Bilddokumenten. Von den ersten Wohn-Stall-Häusern auf einer Düne an einer Weser-Furt spannt sich der Bogen über die Gründung des Bistums Bremen durch Karl den Großen im Jahr 782 und die glorreiche Zeit im Hanse-Bund ab 1260 bis zum ersten 1623 künstlich angelegten Hafen Deutschlands in Vegesack. Im Dreißigjährigen Krieg konnte die Stadt ihre Reichsunmittelbarkeit erreichen – und pflegt bis heute als Freie Hansestadt Bremen einen Sonderstatus. Im 19. Jahrhundert wurde Bremen wichtiges Zentrum des deutschen Überseehandels und des Auswandererverkehrs und legte sich mit Bremerhaven schließlich eine eigene Enklave an der Nordseeküste zu. Viele wirtschaftliche Standbeine von heute haben in dieser Zeit ihren Ursprung. In dieser Kombination aus Stadt- und Wirtschaftsgeschichte kommen sie erstmalig umfassend zur Geltung. Die Geschichte führender Bremer Unternehmen und Schlaglichter auf verschiedenste Aspekte Bremer Geschichte, Geschichten und Persönlichkeiten illustrieren damit gemeinsam die gewachsene Vielfalt, Wirtschaftskraft und Lebenskultur der weltoffenen Großstadt.

Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, erstrahlten zumindest im berühmten Schnoor-Viertel und rund um den repräsentativen Marktplatz mit St. Petri-Dom, Haus Schütting, Rathaus und Bremer Roland, heute unter dem Welterbe-Schutz der UNESCO, historische Bauten in neuem Glanz. Mit der Überseestadt setzt Bremen dagegen auf völlig neue städtebauliche Konzepte und realisiert eines der ambitioniertesten Städtebauprojekte in Europa. An den Bremer Fließbändern entstehen Luxusautos, Schiffe, Züge, Flugzeugteile, Satelliten und Trägerraketen. Bremen ist Standort der Stahlindustrie, bringt den Deutschen aber auch die Cornflakes auf den Frühstückstisch. Der Internationale Verkehrsflughafen steht ebenso für die Weltoffenheit der Stadt wie rund 40 Konsulate und Honorarkonsulate anderer Staaten. Neben der Großindustrie blüht in Bremen ein überaus vielseitiger Einzelhandel und eine differenzierte Gewerbestruktur. Die Bremer pflegen ihre Eigen­arten buten- und binnendieks, sind dabei aber tolerant und freigiebig. Traditionsreiche Institutionen wie der größte privat finanzierte Stadtpark Deutschlands, die Kunsthalle oder auch die in Bremen ansässige Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bezeugen dies. Und mit dem Freimarkt leisten sich auch die Bremer stets im Oktober ihre Fünfte Jahreszeit – und dies seit 976 Jahren!

Info: Das Buch ist im Rasch und Röhring Verlag, einem Unternehmen der mediaprint Gruppe, erschienen und kann über den mediaprint infoverlag bezogen werden. Das Buch erscheint in einer Auflage von 4.000 Exemplaren; Einzelverkaufspreis im Handel: 19,50 Euro; ISBN: 978-3-9814153-9-1

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