„Trier im Spiegel der Zeit“

Trier im Spiegel der Zeit „Rom an der Mosel“ – Historiker geraten ins Schwärmen, wenn von der Stadt Trier die Rede ist. Zu Recht: Die ­Fakten lassen den Vergleich mit der italienischen Metropole zu. Denn „Augusta Treverorum“ ist nicht nur älteste Stadt Deutschlands. Die einzigartige Kulturstadt mit Charme und reichen Schätzen wartet mit der bundesweit drittgrößten Dichte an Baudenkmälern auf. „Fern von Rom ist keine andere Stadt so reich beschenkt mit eindrucksvollen Monumenten aus der Römerzeit“, heißt es. Die Römischen Baudenkmäler sind es auch, die gemeinsam mit dem Komplex Dom und Liebfrauenkirche auf der Liste der Unesco als Welterbe geführt werden.

Wer Trier verstehen will, muss sich zwangsläufig der Geschichte zuwenden. So ist der Titel des Buchs Programm: „Trier im Spiegel der Zeit“ – dieses Leitmotiv zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk. Deutlich wird: Die Vorzüge, die Kaiser Augustus (vermutlich 16 v. Chr) dazu bewogen haben, seine „Augusta Treverorum“ zu gründen, sind auch heute noch wichtig und prägen den Wirtschaftsstandort: hervorragende Lage am Fluss, Kreuzungspunkt wichtiger Fernverbindungen, mildes ­Klima, gut funktionierende Wasserversorgung. Nicht zuletzt der Warentransport auf der Mosel brachte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Verlauf der Geschichte „sah“ Trier sieben Kaiser und stieg zur Hauptstadt des Römischen Reichs auf. Trier gehörte zu den vornehmsten Zentren der Alten Welt. Doch nicht nur die Römer haben ihre Spuren hinterlassen. Kelten, Franken, Erzbischöfe, Kurfürsten, Franzosen – Trier hat bewegte Zeiten hinter sich.

Trier „atmet“ Geschichte – und doch ist die Stadt nicht von gestern: „Wirtschaftskraft aus dem Oberstübchen“ lautet der Slogan. Trier ist ein wichtiger und mit über 20 000 Studierenden starker Hochschulstandort. Regional verankert, international ausgerichtet, so präsentieren sich Universität und Fachhochschule. Oberzentrum, Bischofsstadt, gefragter Tagungs- und Kongress­platz – die Liste der Trümpfe ist lang. Ein gutes Klima also auch für Unternehmen, die hier ­ideale Bedingungen vorfinden, zu wachsen und zu gedeihen. Apropos gedeihen: Trier ist Mittelpunkt eines großen, bedeutenden Weinbaugebietes. Genießer sind in der Stadt an der richtigen Adresse.

Das Buch verbindet beide Komponenten: den Querschnitt durch die Stadtgeschichte und die regionalen Wirtschaftsgeschichte. Dass die spannenden Geschichten der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart viel Raum bekommen, versteht sich von selbst. So gehen die Autoren in den Kapiteln vom Allgemeinen zu konkreten Episoden. Stadtgeschichte bekommt so nicht nur ein „Gesicht“.

In der Gestaltung folgt „Trier im Spiegel der Zeit“ inhaltlich und grafisch modernen Infotainment-Konzepten. Überschaubare Textlängen und eine leicht verständliche Sprache prägen die Darstellung. Der Inhalt erschließt sich zudem über Fotos, ­Grafiken, eine durchlaufende Zeitleiste und Infokästen.

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